Brückendemontage
Brückendemontage in Prenzlau, Büssower Allee
Innerhalb von weniger als 2 Monaten wurde der 36 m lange Oberbau einer ca. 30 Jahre alten Spannbetonbrücke mit Hilfe von Diamantseilsägen in transportable Teile von jeweils 18 m Länge sowie Einzelgewichten von ca. 75 to zerlegt und anschließend mit 2 Autokränen (500 to und 650 to) demontiert. Da es sich um eine Brücke über die Bahnlinie Berlin-Stralsund handelte, konnten 70 % der vorbereitenden Schneidarbeiten nur innerhalb der 4 bis 6 Stunden andauernden Sperrzeiten in den Nächten vor der Demontage ausgeführt werden. Erschwerend kam hinzu, dass die Arbeiten bei Außentemperaturen von bis zu minus 15° C zu erbringen waren.
Bei den ca. 110 cm dicken Längsschnitten mussten teilweise die 70 mm dicken Spannstahlglieder auf Längen von bis zu 8,0 m mit durchtrennt werden. Dies war nur durch den Einsatz von besonders leistungsstarken Seilsägen möglich.
Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen konnten alle vorbereitenden Schneidearbeiten innerhalb des unbedingt einzuhaltenden Terminplanes fertig gestellt werden.
Anschließend wurden innerhalb von 4 Nächten alle freigeschnittenen Stahlbetonteile demontiert.
Während der Demontage wurden die 36 m langen Brückenteile durch den Einsatz von Diamantwandsägen und Sägeblättern mit einem Ø von bis zu 1.800 mm auf ihre endgültige Länge von 18 m zerteilt.
Eine Vielzahl von Schaulustigen sowie Reporter von Presse und Fernsehen verfolgten diese spektakulären Arbeiten in den Demontagenächten.


Spandauer Damm Brücke in Berlin
Im Zuge der Erneuerung der Spandauer Damm Brücke war es erforderlich, Teilbereiche der alten Brücke unter Einsatz von Diamantschneidtechnik zu demontieren. Dort, wo die Brücke über die vorhandenen Gleise der Fernbahn bzw. über die S-Bahn führte, war zwingend eine Demontage vorgeschrieben, die ein Herabfallen von Schuttteilen auf die Gleisbereiche ausschloss.
Der Auftraggeber entschied sich daher, die Brückenbauteile in kranbare Teile zerschneiden zu lassen und anschließend mit einem Autokran zu demontieren. Die 20 bis 30 cm dicken Deckenplatten wurden so in Einzelteile mit einem Gewicht von 5 bis 10 to und die Hohlbalken in Einzelteile mit Gewichten von ca. 50 to zerschnitten. Erschwert wurden die Arbeiten durch die in einigen Bereichen genauestens einzuhaltenden Arbeitszeiten in den Nachtstunden in Abstimmung mit den Sperrpausen der Bahn. Außerdem handelte es sich um einen in zwei Richtungen vorgespannten Spannbetonbau. Bei Herstellung der Sägeschnitte waren demnach sowohl in Quer- als auch Längsrichtung Spannstähle mit einem Durchmesser bis zu 70 mm zu durchtrennen.
Die Schnitte in die 20 bis 30 cm dicke Stahlbetonfahrbahndecke wurden mit leistungsstarken Dieselfugenschneidern ausgeführt. Nach der Demontage der Deckenplatten wurden die ca. 1,60 m / 1,60 m großen Hohlbalken mittels Seilsägetechnik auf ein Demontagegewicht von ca. 50 to abgelängt. Die abschließenden Trennschnitte und die Demontage der Hohlbalken wurden von diversen Schaulustigen und Reportern vor Ort verfolgt. Alle Arbeiten wurden zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers ausgeführt und konnten schneller als geplant abgeschlossen werden.




